Adventskalender: Türchen Nr. 12

Türchen Nr. 12 ist ein Throwback der großen Gründonnerstagsübung des Löschzuges Kaldenkirchen und des DRK OV Nettetal.

Unter dem Aufgabenschwerpunkt „Vielfältig und abwechslungsreich“ stand der gemeinschaftliche Austausch in Zusammenarbeit beider Organisationen.

Die Übung stellte ein Einsatzgeschehen dar, in dem ein Sturmtief über Nettetal zog und

den Stadtteil Kaldenkirchen am stärksten traf. Der Löschzug Kaldenkirchen arbeitete an diversen Einsatzstellen, als eine weitere Alarmmeldung eintraf unter dem Stichwort: Massenanfall von Verletzten im Kaldenkirchener Grenzwald.

Das Unwetter überraschte eine Sportgruppe in ihrem aufgeschlagenen Zeltlager. Blitzeinschlag, umgestürzte Bäume und Starkregen zeichneten ein Bild der Verwüstung und eine unübersichtliche Lage für die erstankommenden Retter des DRK ab. Sie übernahmen sofort die Sichtung und Versorgung der Verletzten und die Organisation der Einsatzstelle für die rettungsdienstliche Versorgung und deren Transport in geeignete Krankenhäuser.

Der hinzugerufene Löschzug Kaldenkirchen übernahm die technische Rettung der Schwerstverletzten aus ihren misslichen Lagen, welche sich teilweise sehr aufwendig gestaltete. Zwei Personen mussten aus einem Hang und eine weitere mit hydraulischem Gerät unter einem Baum befreit werden. Diese Rettungsaktionen forderten von den Beteiligten eine genau koordinierte Vorgehensweise. Dauernde Absprachen waren hier die Regel, die dann zum zügigen und gewünschten Erfolg führten. Das unwegsame Gelände erforderte zudem den Einsatz der Hundestaffel des DRK, da einige Verletzte orientierungslos im Wald herum irrten. Dies war für die eingesetzten Vierbeiner ein leichtes Spiel, sodass die Vermissten schnell aufgespürt wurden.


Am Ende der zweieinhalbstündigen Übung stellte Übungsleiter Michael Thönissen allen 60 Teilnehmern ein überaus positives Fazit aus. Die Übungsziele wurden nahezu alle zur Zufriedenheit erreicht. Die eine oder andere Optimierung stellt sich bei solchen Übungen immer heraus und wird bei kommenden Diensten aufgearbeitet. Ein besonderer Dank galt dem RUD-Team, welches mit ihren verletzten Darstellern der Übung den nahezu realistischen Rahmen gaben.