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30. große Lebensmittelsammelaktion unter dem Motto "Ihre Feuerwehr hilft - komm, hilf mit!“

Aktualisiert: 22. Nov. 2022


Auch in diesem Jahr werden die Feuerwehren der Kreise Viersen und Kleve und der Stadt Krefeld unter dem Motto "Ihre Feuerwehr hilft - komm, hilf mit!“ die große Lebensmittelsammelaktion für Bedürftige in Caransebes / Rumänien gemeinsam mit der Rumänien Hilfe Vorst durchführen, und dass zum 30. Mal!


Schaut man noch einmal zurück auf den Dezember 1991 wie alles begann und dass ein Brief an die Kolpingfamilie in Vorst von den Franziskanerinnen in Salzkotten die Initialzündung war, für langjährige gelebte humanitäre Hilfe, daran hätte wohl niemand gedacht. Sie waren vor Ort und wussten zu gut, welche Not herrschte nach dem gewaltsamen Sturz des kommunistischen Diktators Nicolae Ceauscscu und seinem Regime nicht nur in den Kinderheimen, Krankenhäuser und den Altenheimen. Hier zeigt sich, dass die humanitäre Hilfe der Rumänienhilfe Vorst und den Feuerwehren beispielhaft ist für gelebte Menschlichkeit.


Am 03. Dezember 2022 in der Zeit von 09:00 Uhr bis 13:00 Uhr werden in den Gerätehäusern in den Kreisen Viersen und in Teilberechen des Kreises Kleve insbesondere in Kerken und der Stadt Krefeld Lebensmittel entgegengenommen. Gesammelt werden Grundnahrungsmittel, wie Zucker, Mehl, Backpulver, Konserven und Süßigkeiten, bitte keine Frischartikel. Nicht nur Lebensmittel können gespendet werden, auch gut erhaltene Kinderbekleidung und Spielzeug. Die gesammelten Lebensmittel sollten ein Haltbarkeitsdatum bis mind. 05/2023 aufweisen. Vor dem Weihnachtsfest wird sich noch ein Hilfstransport auf den Weg nach Caransebes / Rumänien machen, um dort die gesammelten Hilfsgüter zu verteilen.


„So lange man uns, seitens der Rumänien Hilfe Vorst, um Hilfe bittet, kommen wir dieser immer wieder gerne nach, um ein wenig die Not zu lindern. Insbesondere Kinder in rumänischen Heimen und Krankenhäusern sollen sich auch in diesem Jahr am Heiligabend über ein Weihnachtsessen freuen können!“ so berichtet Leo Thoenissen Leiter Feuerwehr Nettetal.


Auch Dirk Heussen Pressesprecher der Feuerwehr Nettetal bitte die Bevölkerung um Unterstützung. „Wie in den vergangenen Jahren garantieren wir wieder, dass alle Spenden ihr Ziel erreichen und bedarfsgerecht verteilt werden! Nicht lange überlegen und zögern; erbetene Lebensmittel einkaufen und ins nächstgelegene Feuerwehrgerätehaus bringen, damit rumänische Hilfsbedürftige zum Weihnachtsfest etwas zu essen erhalten und sich über die Nächstenliebe der Niederrheiner freuen können!“ so Heussen abschließend.


Der 1. Vorsitzende der Rumänien Hilfe Vorst pflichtet dem bei: Solange noch weitere Hilfe vor Ort notwendig ist, wird die „Lebensmittelsammelaktion“ weiter fortgeführt.“


Für die Finanzierung des Transportes sind Spendengelder eine ebenfalls gern gesehene Unterstützung. Diese können an die Rumänienhilfe Vorst – IBAN: DE06 3206 0362 1301 4970 12 Volksbank Krefeld - Verwendungszweck "Feuerwehr-Hilfstransport Rumänien 2022“ überwiesen werden. Weiterhin besteht auch die Möglichkeit bei Ihrer Feuerwehr vor Ort, in den bereitstehenden Spendenboxen, einen finanziellen Obolus zu leisten.


Nachstehend einige Zahlen über die gesamte, fast 30-jährige Aktion der Rumänienhilfe Vorst und deren Aktivitäten:


So wurde während dieser Zeit mit eigenen Hilfstransporten verschickt:


- rund 550.000 Bananenkartons mit Bekleidung, vorsortiert und verpackt

- mehr als 1000 Tonnen gespendete Lebensmittel aus der Bevölkerung, dem Handel und der Industrie

- Landmaschinen (Traktoren, Mähdrescher, Spritzen und Düngerstreuer)

- Schulmöbel, Tafeln, Schulmaterial u.a.

- Kirchenmöbel

- Krankenhausbetten und medizinisches Gerät

- mehrere Ladungen von Kinderpflegemittel und Spielzeug

- Krankenwagen, Feuerwehrfahrzeuge, Leichenwagen

- und viele, viele andere Hilfsgüter


Gut 550 LKW`s haben rund 1.600.000 Kilometer Strecke gefahren.

Ca. 2500 Fahrer waren für die Transporte unterwegs, davon 80 % aus den Reihen der Feuerwehr.

Eine Telefonleitung von über 6 km haben wir neu verlegt.

Mehrere Arbeitseinsätze von Handwerkern fanden statt.

Hochgerechtet wurden ca. 420.000



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